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Vitamin E - HOCHDOSIERT

Artikel-Nr.: 2020

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Vitamin E - 250 mg - HOCHDOSIERT

Der besondere Zellschutz

Wir alle wissen wahrscheinlich schon von unserer Kindheit an, dass wir im Rahmen unserer Ernährung immer darauf achten sollen, unserem Körper ausreichend Vitamine zuzuführen. Aber was sind eigentlich Vitamine?

Unter Vitamine versteht man heutzutage alle organischen Verbindungen, die unser Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch unser Organismus gar nicht oder zumindest nicht bedarfsdeckend selber synthetisieren kann. Lediglich nur zwei der heutzutage 13 bekannten Vitamine kann unser Körper unter bestimmten Bedingungen selbst herstellen, nämlich Vitamin A (aus der Umwandlung des hierfür erforderlichen Provitamins Beta-Karotin) und Vitamin D (durch die UV-Einstrahlung der Sonne auf unserer Haut).

Der Begriff "Vitamin" selbst stammt aus dem Jahr 1912 und war von dem Biochemiker Casimir Funk kreiert worden. Dieser hatte anlässlich einer unter japanischen Strafgefangenen aufgetretenen neuen und bislang unbekannten speziellen Krankheit („Beri-Beri“) herausgefunden, dass der Grund für diese Erkrankung letztendlich auf eine Mangelernährung zurückzuführen war, weshalb er schließlich genau diesen fehlenden Stoff isolierte, der diesen Kranken gefehlt hatte, nämlich „Thiamin“ (das heutige Vitamin B1). Nach dieser seiner Entdeckung hatte Casimir Funk daraufhin das Kunstwort „Vitamin“ aus den Wörtern „Vita“ (lat. "Leben") und „Amine“ (engl. Abkürzung für organische stickstoffhaltige Verbindungen) zusammengestellt, da er seinerzeit fälschlicher Weise davon ausgegangen war, dass solche lebensnotwendige Stoffe immer eine chemische Amino-Gruppe aufweisen müssen. Heutzutage weiß man aber, dass viele Vitamine keine Amino-Gruppen besitzen.

Man war insoweit Anfang des 20. Jahrhunderts davon ausgegangen, dass eine Vielzahl von Erkrankungen darauf zurückzuführen sind, dass deren Ursache in einer Mangelernährung zu finden sei, weshalb man versucht hatte, bestimmte Krankheiten wie Beri-Beri (Ursache: Vitamin B1-Mangel), Skorbut (Ursache: Vitamin C-Mangel) und Rachitis (Ursache: Vitamin D-Mangel) zunächst durch die Zufuhr entsprechender Nahrungsmittel zu bekämpfen. Nachdem durch Tierversuche diese Hypothese bestätigt werden konnte, dass diese Krankheiten durch das Fehlen bestimmter Nahrungsbestandteile verursacht worden waren, führten weitere Versuche und Untersuchungen sodann dazu, diese speziellen essentiellen (= lebensnotwendige) Nahrungsbestandteile - und aus diesen schließlich die jeweiligen Vitamine selbst - zu isolieren.

Es liegt daher leider meist immer eine gewisse Tragik in der Medizin- und Ernährungswissenschaft, wonach nämlich erst durch das Fehlen bestimmter Substanzen festgestellt werden kann, wie wichtig diese Substanzen für unser Leben und unsere Gesundheit sind.

Anders verlief aber die Entdeckung des Vitamin E, da das Fehlen dieses Vitamins zunächst nicht beim Menschen, sondern bei Tieren festgestellt worden war. Zwei amerikanische Forscher, Katherine S. Bishop und M. Evans, hatten im Jahr 1922 entdeckt, dass eine bis dahin unbekannte fettlösliche Substanz notwendig für die Reproduktion von Ratten gewesen war. Diese zunächst als „Fruchtbarkeits-Vitamin“ bezeichnete Substanz war in den folgenden Jahren aus Mais, Hafer und Weizenkeimöl isoliert und sodann schließlich auch als lebensnotwendiges Vitamin für den Menschen erkannt worden. Da zu diesen Zeitpunkt bereits die Vitamine A, B, C und D bekannt waren, gab man diesem neu entdeckten Vitamin den nächsten Buchstaben des Alphabets und es wurde von nun an als „Vitamin E“ bezeichnet.

Die Struktur von Vitamin E wurde im Jahr 1938 geklärt, nämlich als das alpha-Tocopherol (abgeleitet von den altgriechischen Wörtern tókos = „Geburt“ und phérein = „tragen“, „bringen“). Im gleichen Jahr kam es zu der ersten chemischen Synthese dieses Vitamins. Im Jahr 1956 wurden das erste Mal die Tocotrienole, die genauso zu den Vertretern der Vitamin E-Formen gehören, beschrieben und synthetisiert. Heutzutage hat man insgesamt acht natürliche vorkommende Verbindungen festgestellt, die unter den Begriff „Vitamin E“ fallen, wobei die für den Menschen wichtigste natürliche Form das vorstehend bereits erwähnte alpha-Tocopherol ist; fast 90 % des in unserem Organismus befindlichen Vitamin E besteht aus dieser Verbindung.

Vitamin E wird ausschließlich nur von Pflanzen und einigen Bakterien gebildet. Wir Menschen sind daher auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Als die wichtigste Vitamin E-Quelle gelten dabei vornehmlich Pflanzenöle, wobei allerdings auch einige Gemüsesorten, Nüsse sowie auch diverse Getreidearten Vitamin E beinhalten. Da pflanzenfressende Tiere ebenfalls Vitamin E aufnehmen, findet es sich ebenso in entsprechenden tierischen Produkten wie bspw. in Milch, Eiern sowie auch in deren Fleisch.

Vitamin E gehört – neben den Vitaminen A, D und K – zu den sogenannten „fettlöslichen“ Vitaminen, was bedeutet, dass sie aufgrund ihrer unpolaren Struktur äußerst gut in Lipiden, dagegen nicht bzw. nur sehr schwer in Wasser löslich sind. Ihre Aufnahme und ihr Stoffwechsel finden daher im engen Zusammenhang mit unseren Fettstoffwechsel statt.

Bei allen Formen von Vitamin E handelt es sich um sog. natürliche „Antioxidantien“.

Antioxidantien schützen unsere Zellen vor dem Einfluss schädlicher Moleküle, sogenannter „freier Radikale“, die ständig in unserem Stoffwechsel anfallen und zu Beeinträchtigungen der Zellfunktionen bis hin zu deren Erkrankung oder Zerstörung der Zelle führen können. Normale Zellen in unserem Körper haben nämlich grundsätzlich die Fähigkeit, solche ständigen Angriffe von freien Radikalen mittels eines ausreichenden Pools an solch reduzierend bzw. antioxidativ wirkenden Substanzen zu verfügen. Entsteht aber zu Lasten dieser Schutzfunktion ein Ungleichgewicht zwischen diesen Antioxidantien und den freien Radikalen, ist diese Schutzfunktion der Zelle nicht mehr gewährleistet, so dass sich die Zelle in diesen Fällen in einem sog. „oxidativen Stress“ befindet.

Es ist heutzutage anerkannt und unumstritten, dass Vitamin E als natürliches Antioxidans dazu beiträgt, unsere Zellen vor einem solchen oxidativen Stress zu schützen.

Ob und welche weitere gesundheitliche Wirkungen Vitamin E darüber hinaus neben dieser seiner antioxidativen Wirkung für unseren Körper hat, ist jedoch derzeit umstritten:

Es gibt insoweit verbreitet Meinungen darüber, dass Vitamin E, das an vielen weiteren zellbiologischen Prozessen beteiligt ist, die Funktion unterschiedlicher Enzyme derart beeinflusst, wodurch letztendlich mittelbar entzündungshemmende Wirkungen sowie auch eine Unterstützung des Immunsystems eintreten würde. Ferner wird Vitamin E eine Rolle bei der normalen Entwicklung und Aufrechterhaltung des Nervensystems und der Skelettmuskulatur zugeschrieben. Schließlich und schlussendlich wird Vitamin E wegen seiner Schutzfunktion als Radikalfänger eine Schutzfunktion vor der Entstehung unliebsamer Tumorzellen zugeschrieben.

Diesen Meinungen gegenüber steht aber die Tatsache, dass die damit verbundenen Wirkungsbehauptungen im Einzelnen bislang noch nicht oder nicht ausreichend genug nachgewiesen seien.

Ob und welche dieser Meinungen hier nun tatsächlich richtig und falsch sind, kann und will Natura Vitalis natürlich nicht entscheiden. Fest steht nur, dass wir durch den ausreichenden Verzehr von Vitamin E dazu beitragen, dass unsere Zellen vor oxidativen Stress geschützt werden. Ob und welche weitere zusätzliche positive gesundheitliche Wirkung diese lebenswichtige Wirkung von Vitamin E hat, spielt für uns gesehen daher keine Rolle.

Wie Sie sehen, ist das altbekannte Vitamin E ein wichtiger und spannender essentieller Vitalstoff zum Guten unserer Gesundheit. Damit Sie davon täglich ausreichend in Ihrem Körper zur Verfügung haben, bieten wir Ihnen ab sofort unsere neuen Vitamin E-Kapseln an, die wir zudem unter orthomolekularen Gesichtspunkten auch noch hochdosiert haben.

Gönnen Sie sich diesen besonderen Zellschutz von Vitamin E und tragen Sie dazu bei, Ihre Zellen vor oxidativen Stress zu schützen.


1 Kapsel enthält: Vitamin E – 250 mg = 2.083*
*  = % der Referenzmenge (NRV) nach Lebensmittelinformationsverordnung.

Verzehrempfehlung: Bitte verzehren Sie täglich 1 Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit.

Diabetikerinformation: 1 Kapsel enthält 0,01 Broteinheiten (BE).

Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie einer gesunden Lebensweise verwendet werden.

Hinweis zur orthomolekularen Ernährungswissenschaft:
Die orthomolekulare Wissenschaft – abgeleitet aus dem griechischen Wort „ortho“ (= richtig) und dem lateinischen Wort „molekula“ (= kleine Masse/Teile) - geht von dem Ansatz aus, dass die Gesundheit des Menschen durch ein bestimmtes Gleichgewicht von Mikro- und Makronährstoffen im Körper beeinflusst wird. Um dieses Gleichgewicht zu erhalten und zu gewährleisten, steht in der orthomolekularen Ernährungswissenschaft die Frage der „richtigen Teilchen“ (Nährstoffe) und deren jeweiligen Menge/Dosierung in der hierfür jeweils zu empfehlenden Ernährung im Focus.

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von Dieter am 16.11.2016
Die Kapseln sind heute angekommen. Hat alles gut geklappt die Bestellung hatte ich gestern erst aufgegeben. Auf die Wirkung bin ich gespannt aber ich habe schon so viele Produkte von euch und bis jetzt hat mich keins enttäuscht

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