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Wasser ist lebensnotwendig – überflüssige Ansammlungen sind es nicht!


Wasser ist das Lebenselixier Nummer eins: Ohne Wasser wären Mensch, Tier und Natur nicht lebensfähig. Das zeigt allein die Tatsache, dass der menschliche Körper zu 65 Prozent aus Wasser besteht, und das Wasser transportiert Vitamine, Mineralien und weitere lebenswichtige Elemente und spielt eine entscheidende Rolle bei der Reinigung von Organen und dem Abtransport von schädlichen Stoffen. Außerdem kühlt Wasser den Körper bei hohen Temperaturen und körperlicher Anstrengung.

Das heißt: immer genug trinken – ungefähr zwei Liter pro Tag sind Pflicht! Denn wer nicht genügend Wasser zu sich nimmt, setzt sich vielfältigen gesundheitlichen Gefahren aus. Kopfschmerzen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Durstgefühl oder auch Appetitlosigkeit sind nur der Anfang: Bei Flüssigkeitsmangel steigen auch die Risiken von Nierensteinerkrankungen, Harnwegsinfektionen oder Verstopfungen. Zudem trocknen Haut und Schleimhäute aus, wenn dem Körper zu wenig Wasser zugeführt wird. Dann gelangen Viren und Bakterien einfacher in den Körper.

Doch viel hilft viel? Wohl nicht immer, auch nicht beim Wasser: Überflüssige Wasseransammlungen gefährden die Gesundheit durch eine zu starke Belastung des Kreislaufs und einen steigenden Blutdruck. Diese Ablagerungen werden als Ödeme bezeichnen und können unter anderem durch starke Hitze und Bewegungsmangel, aber auch manche Medikamente wie Cortison und Betablocker, Stress und falsche beziehungsweise einseitige Ernährung ausgelöst werden. Vor allem Natrium ist häufig Auslöser von Wassereinlagerungen – leider ist gerade dieser Stoff heutzutage in zahlreichen Lebensmitteln vorhanden. Zudem gilt: Sammelt sich die Flüssigkeit beispielsweise im Gesicht, in den Oberarmen, Beinen oder im Oberbauch, kann das den Körper unansehnlich machen. Niedergeschlagenheit und psychisches Unwohlsein sind dann die Folge.

Dann ist eine Entwässerung Pflicht – aber auf natürlichem Wege! Einige pflanzliche Stoffe helfen dabei, ernährungsbedingte Wasserablagerungen zu verhindern und bestehende Ödeme zu beseitigen. Dazu gehören zum Beispiel Spargel, Hängebirkenblätter, L-Prolin, Wacholder, Edelpflaumen, Queckenblätter, Löwenzahn und Odermennigkraut. Ebenfalls sehr wirksam sind Rosskastanienblätter, Roter Weinlaub und Weißdornblüten.

Was ebenfalls helfen kann: eine Umstellung des Lebensstils. Nicht selten mindern regelmäßige Bewegung, weniger Stress und eine bewusste Ernährung die Risiken von Ödemen bereits erheblich.